Nach Weihnachten ist vor dem Urlaub

Shownotes

-- Das Neueste aus dem Jerichower Land
- Wie plant man Urlaub familiengerecht? Familiencoach Anica Schütz gibt Tipps
- JL von A-Z: Gehlsdorf
, Veranstaltungstipps
- Und dazu jede Menge jute Laune.

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00:00:00: Was ist dir im Urlaub am wichtigsten?

00:00:02: Ruhr.

00:00:03: Erholung und Entspannung.

00:00:05: Ähm,

00:00:06: gutes Wetter und eine gute Stimmung.

00:00:09: Ich kann zu Hause keinen Urlaub machen.

00:00:12: Wenn ich alle vier von mir lassen möchte, muss ich zu meinem kleinen Bruder nach Thailand fliegen, um den Stress zu Hause komplett zu vergessen.

00:00:20: Mein kleiner Bruder wohnt in München.

00:00:22: Auch schön.

00:00:24: Jute Laune, der Podcast für Zehrich Orland ist wieder da.

00:00:29: Was sind die Nachrichten in der Region zwischen Knäckebrot und

00:00:31: Störchen?

00:00:32: Wer sind die interessanten Menschen?

00:00:35: Was wird in den nächsten Tagen Gesprächsthema sein?

00:00:37: Und vor allem, was habt ihr noch nicht über die Region gewusst?

00:00:41: Hier erfahrt ihr es und vor allem bekommt ihr Jute Laune.

00:00:53: Herzlich willkommen, ich bin Thomas Pusch und möchte euch heute wieder ein neues, interessantes, skurrikes und überraschendes aus unserer Region präsentieren.

00:01:01: Fangen wir aber mit dem an, was in den vergangenen Tagen wichtig war.

00:01:04: Und das weiß Johanna.

00:01:07: Die News mit Johanna.

00:01:12: Die Post verlässt Paray.

00:01:14: Sie bleibt aber auch.

00:01:15: Ende des Jahres schließt die Post für Jahre.

00:01:17: Anfang des Jahres öffnet dafür eine Poststation.

00:01:20: Und das wesentlich früher als geplant.

00:01:22: Ursprünglich sollte sie erst im November, im Jahr Jahrzehnte, nach Paray kommen.

00:01:27: Sie ist das Gesprächsthema in Gentin, die Sanierung des Wasserturms.

00:01:31: Sie dauert zwar lange, doch sie schreitet voran.

00:01:33: Das ist nun auch sichtbar, nachdem der obere Teil des Gerüsts abgebaut wurde.

00:01:37: Die Sanierung soll im Sommer abgeschlossen sein.

00:01:40: Es ist Weihnachtszeit und bei der Sparkasse in Burg hat es Geschenke gegeben.

00:01:44: Einerseits schön verpackte Präsente von den Kunden und eine Spende von der Sparkasse in Höhe von rund tausend Euro.

00:01:51: Freuen konnten sich Ben Vivo, das Tierheim Schartau und die Kita Lummerland.

00:01:56: Und ich schaue mich jetzt mal wieder im Landkreis um.

00:01:59: JL von A bis Z. Geltzorf ist ein Ort, in dem gerade mal ein Dutzend Menschen wohnen.

00:02:05: Der Ortsteil von Publitz, das wiederum zu Gentin gehört, liegt am südlichen Rand der Niederungslandschaft Fiener Bruch.

00:02:12: Ist umgeben von landwirtschaftlichen Flächen und gleich östlich des Ortes ist die Grenze zu Brandenburg.

00:02:19: Mal sehen, ob der nächste Ort größer sein wird.

00:02:23: Viele Menschen nutzen die Zeit zwischen den Jahren ja auch dazu, ihren nächsten Sommerurlaub zu planen.

00:02:29: Wir aber sollten Familien den Urlaub planen, damit alle auf ihre Kosten kommen.

00:02:34: Die Erwachsenen genauso wie die Kinder.

00:02:36: Darüber habe ich mich mit Familiencoach Annika Schitz aus Gervisch unterhalten.

00:02:41: Wie planen wir einen Familienurlaub, damit alle auf ihre Kosten kommen?

00:02:46: Am besten... so wenig wie möglich tatsächlich also.

00:02:51: der punkt ist ja dass ja jede planung und jede vorstellung die wir in unserem kopf haben das ganze erst unnötig kompliziert macht.

00:03:00: das heißt natürlich brauchen wir eine grobe planung aber das was wirklich entspannung auch bei uns reinbringt ist ja eigentlich der punkt dass wir eben Freiraum haben, dass da Luft ist, dass da, wie wir früher als Kind gesagt hätten, lange Weile entsteht.

00:03:15: Und aus dieser lange Weile dann was Neues entstehen kann.

00:03:19: Und solange wir nämlich zu Strafplanen und quasi dann ja auch versuchen, so wie wir... schön deutsch getrimmt sind, alles schön abzuarbeiten und dass natürlich alles, was auf der Wunschliste steht, auch erledigt werden muss.

00:03:31: Da kommt halt Stress rein.

00:03:33: Das heißt, wenn man das wirklich einfach entspannt angeht, nur das Gerülpste, also was weiß ich, Hotel sollte natürlich gebucht sein, Mietwagen sollte man sich auch vorher drum gewonnen, also um die Transportgeschichten.

00:03:41: Aber wenn man den Rest sehr offen gestaltet, dann ist es eigentlich am entspanntesten für alle.

00:03:48: Was bedeutet denn Urlaub für die Eltern, anders als für die Kinder?

00:03:53: Also eigentlich gibt es da gar nicht so unbedingt ein anderes, weil es gibt ja Eltern, die mögen eher Aktivurlaub und es gibt Eltern, die mögen mehr Erholungsurlaub.

00:04:01: Also ich bin eher so der Erholungsurlaub-Typ.

00:04:03: Das heißt, mein Urlaub ist dann perfekt, wenn ich ein bisschen mehr vor der Tür habe.

00:04:07: Ja, ich habe auch, bei meiner letzten Deamsreise war ich in Portugal und bin dann so morgens zu mehr runter gelaufen, weil ich halt da wo es häufig drei Minuten entfernt war und habe es so gesagt.

00:04:16: Ach, ist das schön.

00:04:17: Wo kann man dieses Meer bestellen und wird das vor die Haustür geliefert?

00:04:21: Dann ist mein Urlaub perfekt.

00:04:23: Wenn ich mich irgendwo hinsetzen oder legen kann an den Strand oder eine Liege oder einfach dieses Meeresrauschen habe, was ja auch aufgrund der Frequenz erwiesenermaßen total entspannt ist.

00:04:34: Kinder sind da natürlich ein bisschen anders gestrickt, weil die haben ja noch mehr Bewegungsdrang.

00:04:39: Und die verarbeiten ja auch viel Überbewegung.

00:04:42: Das heißt, die haben zwar auch mal diese Rufasen, aber die sind eher ... der aktive Pausentypen.

00:04:46: Deswegen sieht man die dann gerne Sandbogen bauen und so was.

00:04:49: Und es ist halt die Frage so ein bisschen des Persönlichkeitstypen.

00:04:52: Es gibt halt Leute, für die heißt es Urlaub.

00:04:54: Ich mache jetzt eine Coast-to-Cost-Wanderung durch England und das war dann mein Urlaub.

00:04:58: Wo ich sage, das ist für mich kein Urlaub, das ist für mich Anstrengung.

00:05:02: Und ich denke, da wirklich die richtige Mischung zu finden.

00:05:07: Für sich selbst, aber auch für die Kinder.

00:05:09: Das ist eigentlich die hohe Kunst dabei.

00:05:12: Und was ich halt auch wichtig finde, ist zu verstehen, dass er tatsächlich sich vorher bewusst zu machen, mit welchem Ziel fahren wir denn in den Urlaub.

00:05:18: Weil man kann ja auch einen Urlaub machen und in den Heidepark-Soltauffahren, wo es eher um Vergnügung geht, größtenteils, aber auch da gibt es ja so rohe Oasen.

00:05:26: Das heißt also wirklich sich bewusst zu machen, weswegen wollen wir denn jetzt eigentlich, oder was ist jetzt unser Ziel im Urlaub?

00:05:31: Das heißt da auch vorher mal drüber zu sprechen, was hatten jeder so eine für eine Vorstellung von Urlaub, was ist denn damit verknüpft?

00:05:36: finde ich total wertvoll, weil also unsere Kinder, gerade wenn dann die anfangen, ins Grundschuleiter zu kommen und so, oder auch schon vorher, die erzählen da ja auch drüber, was die haben wollen.

00:05:45: Also das heißt, da wirklich zu schauen, dass man einerseits alle hört, also dass schon die Bedürfnisse von jedem Einzelnen aufgenommen werden und man hat gesagt, okay, da eine Büro oder andere will Action, der nächste will das.

00:05:56: Die Kinder sagen ja dann auch, was weiß ich, will malen, ich will rutschen, ich will Otterbahn fahren, keine Ahnung.

00:06:02: Aber gleichzeitig ... die Tage entspannt zu planen.

00:06:06: Also meine magische Formel auch zu Hause ist tatsächlich immer zu sagen, eine Aktivität vormittags, eine Aktivität nachmittags,

00:06:13: das war's.

00:06:14: Die Kunst mit Kindern ist ja wirklich zu akzeptieren.

00:06:17: Wir müssen uns als Erwachsene entschleunigen und müssen diesen Anspruch schnell, schnell, schnell zurücknehmen.

00:06:23: Und den wollen wir ja im Urlaub auch eigentlich nicht haben.

00:06:24: Im Urlaub wollen wir selber auch nicht schnell schnell schnell machen, aber irgendwie auch doch, weil wir haben ja noch ein Ziel.

00:06:29: Und da halt einfach zu verstehen oder zu meistern, wenn man das im Alltag gemeistert hat, ist das im Urlaub nämlich auch kein Problem, dass es so Übergänge gibt, dass die Kinder durch diese Zeiten geführt werden müssen, dass man die halt so ein bisschen vorbereiten muss, dass man halt zum Beispiel beim Frühstück zuvor, das wir ja eigentlich intern in unserem Kopf auch machen, schon mal sagt, was ist denn heute dran?

00:06:49: Ja, weiß ich, heute wollen wir zum Beispiel da und da hinfahren.

00:06:52: Okay.

00:06:53: Aber auch damit zu leben, mein Gott, wenn wir zehn Minuten später ankommen, geht der Welt auch nicht unter.

00:06:57: Also eine gewisse Gelassenheit auch einfach.

00:06:59: Wir wollen ja Gelassenheit, Erholung, Entspannung.

00:07:01: Das heißt, das fängt erst mal bei uns an.

00:07:03: Ich habe neulich auf Insta ein spannendes Experiment von einer Kollegin von mir gesehen, die hat ihren Kindern nachmittags um sechszehn Uhr gesagt, ich höre heute auf mit Eltern.

00:07:13: So was meinte sie damit, sie meinte damit, dass sie heute keine Kerarbeit mehr macht.

00:07:16: Man muss dazusagen, die Kinder sind acht und dreizehn, also da kann man das schon mal machen.

00:07:20: Und die Kinder haben sich dann eigenständig am Boot gemacht, haben sich selbstständig bettfertigt gemacht, haben alles für den nächsten Tag vorbereitet.

00:07:29: Ging das genauso schnell wie unter Mamas Anleitung?

00:07:31: Nein, natürlich nicht.

00:07:33: Es hat statt noch Stunde drei gedauert.

00:07:35: Aber da sie ja um sechzehn Uhr schon Bescheid gesagt hat, waren das auch kein Problem.

00:07:40: Und das ist, glaube ich, der Punkt.

00:07:42: der in unserer schnellibigen Zeit auch im Urlaub oft zu kurz kommt, also sowohl im Alltag als auch im Urlaub, ist einfach dieses zu akzeptieren, dass Kinder im Lärmprozess sind.

00:07:52: Und die lernen natürlich auch, wie man Urlaub macht.

00:07:54: Das heißt, wenn wir jetzt mal zurückspulen, in die siebziger Jahre reingucken, wo eine Frau mit, weiß ich nicht... vier bis sieben Kindern alleine zu Hause waren.

00:08:03: Da gab es diesen Fokus doch gar nicht, dass sich die ganze Zeit alles um dieses eine Nachkommen oder auch diese zwei Nachkommen dreht.

00:08:10: Wenn man sich mit Eltern von Kindern ab drei aufwärts, also ab drei Kindfamilien unterhält, da läuft das ganz anders.

00:08:17: Da werden die Kinder viel mehr in den Alltag integriert.

00:08:19: Da heißt, da gibt es einen Tagesablauf und die Mama sagt, ich gehe jetzt das und das machen.

00:08:23: Und die Kinder akzeptieren das.

00:08:24: Warum akzeptieren die das?

00:08:26: Weil die keine andere Wahl haben.

00:08:27: Weil die früh lernen, frustrationstolerant zu entwickeln.

00:08:31: Weil sie von Anfang an nicht kennen, dass ich machen mache und sofort springt einer.

00:08:36: Natürlich ist das im Babyalter.

00:08:38: Also man muss immer differenzieren, wie alt ist das Kind.

00:08:41: Natürlich ist das im Babyalter angemessen und auch wichtig für die Bindung, fürs Urvertrauen, das zu tun.

00:08:46: Aber es ist eben auch wichtig, irgendwann den Abspruch zu schaffen.

00:08:49: Besonders Zeitmanagement haben auch die Wenigsten gelernt.

00:08:52: Das heißt, wenn ich meine Zeit schon nicht richtig managen kann, ja, wie soll ich denn die Zeit von drei, vier anderen Leuten managen?

00:08:56: Das kann nicht funktionieren.

00:08:57: Das heißt, das erstmal zu lernen oder zu realistisch einzuschätzen, ist ja eigentlich der Punkt.

00:09:02: Oder halt mit einer gewissen Gelassenheit dran zu gehen.

00:09:04: Bestes Beispiel, wir haben letztes Wochen in unserem Weihnachtsbaum aufgestellt.

00:09:07: Ich wollte das am Samstag erledigt haben.

00:09:09: Wir hatten am Samstag noch nicht mal geschafft, die Lichterkette drumzumachen, weil es einfach acht emotionale Ausbrüche im kürzester Zeit gab und danach mein Akkulärmer und ich sagte, ich mache heute gar nichts mehr.

00:09:20: Meine einzige Aufgabe heute ist, mein Nervensystem zu beruhigen.

00:09:23: Fanden meine Kinder das doof?

00:09:24: Ja.

00:09:25: Hab ich trotzdem durchgezogen?

00:09:26: Ja.

00:09:28: Und das ist der Punkt.

00:09:30: Und das ist der Punkt, dass sie im Urlaub halt auch berücksichtigen dürfen, manchmal.

00:09:33: Also ich sage immer, planlos geht der planlos.

00:09:37: Manchmal funktioniert der Plan halt nicht.

00:09:39: Dann haben wir den Baum erst am Sonntag geschmückt.

00:09:41: Mein Gott, dann haben wir zwei Tage lang den Weihnachtsbaum aufgestellt.

00:09:43: Das ist auch nicht schlimm.

00:09:44: Hauptsache er steht.

00:09:45: Im Urlaub gibt es ja Tausende von neuen, tollen Sachen, die man unbedingt haben möchte als Kind.

00:09:51: Wie verhindert man denn, dass es da zum Zoff kommt?

00:09:55: Also ich hab dann ganz einfach einen Trick.

00:09:56: Das hab ich natürlich auch schon im Alltag eingeführt, aber das ist vor allem ... im Urlaub erntest du dann, was du siehst.

00:10:04: Wir machen das tatsächlich so.

00:10:05: Die Kinder haben ein begrenztes Budget, die kriegen also Taschengeld.

00:10:07: Das heißt, die wissen genau, okay, letztes Jahr waren wir in Mallorca, da haben sie von meiner Oma jede zwanzig Euro bekommen.

00:10:13: Ich hab noch mal ein Zehner oben draufgelegt und hab gesagt, das ist euer Budget für diese Woche.

00:10:16: Und das könnt ihr zur freien Verfügung ausgeben.

00:10:19: Das hieß natürlich nicht, dass man nicht auch zwischendurch mal Eis essen war oder keine Ahnung.

00:10:23: Also da muss man aber eben auch selber auf sein Budget natürlich schauen.

00:10:26: Und ich finde es auch wichtig, das den Kindern beizubringen, weil natürlich leben Kinder ja ohne ein Gefühl für Ressourcen.

00:10:33: Ressourcezeit ist für die in Fremdwort, genauso wie Ressourcegeld für die in Fremdwort ist.

00:10:37: Und das ist halt einfach so, dass... Die müssen diese Begrenzungen, dass ja auch der Grund Grenzen setzen, können ja auch ganz viele nicht.

00:10:43: Und das zeigt sich vor allem auch auf dem Level, die müssen diese Begrenzungen einfach lahmen von uns.

00:10:48: Das heißt, wenn die ihre dreißig Euro haben für eine Woche, dann ist das für so ein Kind eigentlich schon dann viel Geld.

00:10:53: Und dann saßen wir zum Beispiel da und ich habe gesagt, ihr könnt mit diesem Geld, und das ist wichtig, ihr könnt mit diesem Geld tun, was ihr wollt.

00:11:00: Meine Kinder zum Beispiel wissen, dass ich ihnen keine Zeitungen kaufe, grundsätzlich nicht.

00:11:04: Die Begründung ist, in Zeitungen sind Spielzeuge drinne, die so billig produziert sind, dass sie dreimal halten und dann kaputt sind.

00:11:11: Wenn ich das gleich und meine Kinder gucken, diese Zeitung eh nicht an.

00:11:14: Ja, die gucken sich nicht Zeitung an, sondern es geht um dieses Spielzeug, was da drin ist.

00:11:18: Dann sage ich ganz ehrlich, dann gehe ich lieber nach Hause, warte zwei Tage bis der Amazon Postbote dieses Spielzeug fürs gleiche Geld, wie mit der Zeitung, in einer hochwertigen Qualität geliefert hat.

00:11:28: Und dann bin ich auch bereit, das Geld für dich auszugeben.

00:11:30: Jetzt ist es aber so, dass die Kinder natürlich diesen Punkt haben, manchmal sofortige Bedürfnisbefriedigungen kennen wir von uns ja auch.

00:11:36: Manchmal rennt es ja auch um sagt, oh Gott, ist die Lichterkette schön, die muss ich jetzt haben.

00:11:39: Okay, gut.

00:11:40: Muss man nicht immer abwägen, ist es mir das wert, ist es mir das nicht wert?

00:11:43: Wenn ich z.B.

00:11:44: raufgucke und die Lichterkette kostet dann dreißig Euro, dann sag ich, ah, geht auch ohne.

00:11:47: Wenn ich sage, fünfzehn, ja, okay, komm, ja.

00:11:50: So muss man halt immer schauen.

00:11:52: Und so ist es im Urlaub halt auch.

00:11:53: Das heißt, als wir z.B.

00:11:55: im Urlaub dann vor großen Schwimmtieren standen, also auf blassbare Schildkröten, die dann wirklich auch größer als die Kinder waren, als die aufhippustet waren, die die unbedingt haben wollten.

00:12:03: Fünfzehn Euro habe ich gesagt, ja okay, könnte euch natürlich kaufen und habe aber zu Bedenken gegeben, es kann sein, dass die da hier bleiben müssen, weil ich weiß nicht, ob ich die am Ende des Urlaubs in den Koffer bekomme.

00:12:14: Also haben wir darüber gesprochen, wie sinnvoll ist das und die Kinder haben gesagt, ist uns egal, ist es uns wert.

00:12:20: Ich habe kurz darüber nachgedacht, habe gedacht ganz ehrlich, kann ich aus Kindesdichter Sicht total verstehen, eine Woche lang auf den Wellen reiten auf einer Schildkröte ist schon irgendwie geiler als einfach nur da rum zu paddeln.

00:12:29: und wenn man das Ding dann halt am Ende nicht mitnehmen kann, okay, hat sich trotzdem gelohnt.

00:12:34: Wenn euch das wert ist, ist das für mich in Ordnung.

00:12:36: Und wir haben die gekauft.

00:12:37: Natürlich hab ich die Dinger am Ende den Koffer geprügelt, weil ich zwei Stunden lang in der Nacht für vorurlose Flogen sind.

00:12:42: Die Luft aus diesen Dingern rausgeprügelt hab mit meinem eigenen Körpergewicht.

00:12:46: Und sie sind jetzt auch hier.

00:12:50: Aber ich hab von Anfang an gesagt, ich verspreche nichts.

00:12:53: Weil genau das ist nämlich der Punkt.

00:12:55: Macht bitte auch im Urlaub nur zu sagen, die ihr zu einhundert Prozent halten könnt.

00:12:59: Dann sagt ... Ja, weniger zu.

00:13:01: Vielen Dank, Annika.

00:13:03: Und was könnt ihr so machen, wenn ihr nicht mit Urlaubsplanung befasst seid?

00:13:07: Na, da gibt's zum Beispiel am dreißigsten Dezember eine Lampion-Führung mit dem Nachtwächter in Burg.

00:13:12: Die ist sogar auch kindgerecht.

00:13:14: Beginn ist um siebzehn Uhr.

00:13:16: Eine vorherige Anmeldung in der Touristinformation ist allerdings erforderlich.

00:13:20: Wer das ja sportlich verlassen will, der ist beim Silvesterlauf in Gentin richtig.

00:13:25: Der Startschuss fällt um zehn Uhr im Volkspark.

00:13:29: Und eine Neujahrs-Revue gibt es im Kloster Jericho.

00:13:32: Und die bedeutet eine Zeitreise durch Tonfilmoperette, Chanson und Swing.

00:13:38: Start ist um sechzehn Uhr.

00:13:41: Viele weitere Veranstaltungstipps gibt's wie immer in der Volkstimme, in der gedruckten, wie in der digitalen Variante.

00:13:50: Und das war wieder der Podcast, der dieselben Initialen hat wie der Landkreis.

00:13:54: Nur dass hier eben JL für Jute Laune und nicht für Jericho Land steht.

00:13:59: Wenn's euch gefallen hat, Dann sagt es weiter und abonniert die Jutelaune doch.

00:14:03: Ich freue mich auch über Anregungen, Kritik und Lob in den Kommentaren.

00:14:09: Ich wünsche euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

00:14:13: Wir hören uns im Januar wieder.

00:14:15: Bis dahin, behaltet die Jutelaune und bleibt gesund.

00:14:18: Tschüss!

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